II. World Organic Forum

Vom 7. Bis 9. März 2018 findet auf Schloss Kirchberg das II. World Organic Forum statt. Als "Gegenpol" zum World Economic Forum will die Tagung Raum für Diskussion über und Entwicklung von Alternativen zum allgemeinen kapitalistischen Geschäftsmodell der Gewinnmaximierung bieten.

2018 liegt der Fokus auf der Zukunft der Landwirtschaft und Ernährung in der Welt, den Rechten der Kleinbauern und solidarischen Wirtschaftsformen. 

 

Die Welt hat eine Agrarwende bitter nötig

Die Vertreter der “Grünen Revolution“ sind der festen Meinung, dass nur mit Hilfe von viel Chemie, modernster Züchtung und effizienten Strukturen die Welt ernährt werden kann. Vielleicht feiert man so Siege, doch der Preis ist hoch: Die Biodiversität schwindet, die moderne Landwirtschaft bietet kaum Beschäftigung, Kleinbauern können nicht mithalten und geben auf, die Qualität der Böden, des Grundwassers und der Luft/des Klimas erodiert. Die Welt hat eine Agrarwende bitter nötig, in der eine intakte Umwelt, der sparsame Umgang mit den Ressourcen und das Können der Familienbetriebe im Mittelpunkt steht; in Bezug auf die ausreichende und angemessene Ernährung der Menschen werden aber keine Kompromisse gemacht. Wir setzen auf die Ъiologische Landwirtschaft und den Erhalt der Kleinbauernstrukturen durch Stärkung ihrer Rechte. Das ist die Vision und die „Neue Zeit der Aufklärung“.

 

Mehr Information unter:

Programm II. World Organic Forum

Website Akademie Schloss Kirchberg

 

Kongress „Global Peasants Rights“ 2017

Die Stiftung „Haus der Bauern“ veranstaltet vom 7.-10. März 2017 einen internationalen Kongress zum Themenfeld „ Rechte von Kleinbauern“, an dem neben den Vertretungen von Kleinbauern weltweit auch Vertreter internationaler Organisationen und zahlreiche Stakeholder teilnehmen werden.

 

 

Der Kongress „Global Peasants Rights“ informiert über die Situation von Kleinbauern und der Bevölkerung des ländlichen Raums weltweit, macht öffentlich aufmerksam auf die Bedeutung der Kleinbauern für nachhaltige lokale und regionale Erzeugung von Nahrung in agroökologischer Qualität und betont die Notwendigkeit für den Schutz ihrer Rechte und ihres indigenen Wissens. 

Ziel des Kongresses ist es einerseits, die Situation und die Forderungen internationaler Kleinbauern verstärkt sichtbar zu machen, andererseits soll er zur Unterstützung der UN-Working Group für die Entwicklung einer „Declaration on the Rights of Peasants and Other People Working in Rural Areas“ beitragen.

 

Mehr Information unter:

http://global-peasants-rights.com

 

Ansprache José Graziano da Silva, FAO


Prof. Jan Douwe van der Ploeg, Agrarsoziologie Universität Wageningen

1. Organic Forum 07.03.2017

Global Peasants Rights Congress 08.03.2017

Farmers Dinner 08.03.2017

GPRC-Excursions 09.03.2017

GPRC-Workshops 09.03.2017

GPRC-Conclusion 10.03.2017