Herzlich willkommen!

Die Stiftung „Haus der Bauern“ in Schwäbisch Hall engagiert sich für Freiheit, kulturelle Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit für die bäuerliche und ländliche Bevölkerung in der Region Hohenlohe, in Europa und darüber hinaus. Sie orientiert sich an der Ethik Albert Schweizers: Ehrfurcht vor dem Leben.

Die von Kleinbauern betriebene Landwirtschaft leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Nahrungsmittelerzeugung, den Kampf gegen Hunger und Armut weltweit sowie den Erhalt von natürlichen Ressourcen und Lebensbedingungen. Gleichwohl sind Kleinbäuerinnen und –bauern in den Gesellschaften dieser Erde kaum repräsentiert; sie gehören weltweit stets zu den ärmsten Teilen der Bevölkerung. Es fehlt an Programmen und Maßnahmen zur Unterstützung ländlicher Entwicklung, zum Schutz der Rechte und des indigenen Wissens der bäuerlichen und indigenen Bevölkerung.

Die Kleinbauern und die ländliche Bevölkerung gehören zu der gesellschaftlichen Gruppe, welche von den Auswirkungen der Globalisierung am meisten betroffen ist. Agrarland, Saatgut und indigenes Wissen werden zunehmend von den multinationalen Konzernen übernommen und kapitalisiert und damit den indigenen und ländlichen Gesellschaften entzogen.

Obwohl weltweit 70 Prozent der Nahrung von Kleinbäuerinnen und –bauern erzeugt werden, verfügen sie nur über 30 Prozent des landwirtschaftlich nutzbaren Bodens. Ebenso wirtschaften die kleinbäuerlichen Landwirte überwiegend ökologisch und für die jeweils regionale Versorgung, damit deutlich ressourceneffizienter und schöpfungsbewahrend.

Gemeinsam mit weiteren Organisationen und Vertretern tritt die Stiftung „Haus der Bauern“ weltweit für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte und Belange der ländlichen Bevölkerung und KleinbäuerInnen ein.

Ihr Rudolf Bühler
Gründer & Stiftungsvorsitzender

03. Bauerntag | Lichtmess 02.02.2018

IV. World Organic Forum, 11.-13.03.2020

Mittwoch, 11.03.2020 bis Freitag, 13.03.2020

Localizing SDGs –Creating a Network of Sustainable Development Goal Regions

Das World Organic Forum 2020 steht im Fokus der lokalen Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) für eine gerechte und zukunftsfähige Welt. Thematisch im Fokus stehen die SDG-Ziele „Beseitigung der Armut“ (SDG1), „Ernährung sichern“ (SDG2), „Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen“ (SDG12) und „Maßnahmen zum Klimaschutz“ (SDG13).

 Wie können diese Ziele durch eine Bottom-up Bewegung erfolgreich in ländlichen Regionen umgesetzt werden?  Welche Bausteine bieten die SDGs für die regionale Planung? Diese und weitere Fragen sollen mit Vertreter*Innen aus Politik, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus Ländern des Nordens und des Südens diskutiert werden. Gemeinsam wollen wir Beispiele kennenlernen, die zeigen, wie sich Regionen auf den Weg zur lokalen Umsetzung der SDGs machen und wie sich dabei die lokale und globale Ebene im ländlichen Raum miteinander verknüpfen lassen. Die Tagung gibt Raum, Leuchtturmprojekte kennenzulernen sowie Qualitätskriterien für „SDG-Musterregionen“ zu erarbeiten und zu diskutieren.

 Das World Organic Forum 2020 ist Startschuss für neue Kooperationen um die lokale/regionale Umsetzung der SDGs sowie deren Austausch weltweit voranzutreiben. Ziel ist die Gründung eines internationalen Netzwerks von SDG-Regionen, eine breite Anzahl von Regionalinitiativen aus dem In- und Ausland haben ihre Teilnahme zugesagt. Die Eröffnungsrede hält der Ehrenpräsident des Club of Rome, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, weitere prominente Redner wie Dr. Hans Herren, Leitender Verfasser des Weltagrarberichts;Präsident Millennium Institute, Washington; Gründer und Präsident Biovision Stiftung, Zürich, José Graziano da Silva, ehemaliger Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Prof. Dr. Antonio Andrioli, Vizepräsident Universidade Federal da Fronteira Sul, Brasilien; Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Aufsichtsratsmitglied des World Future Council, Louise Luttikholt, Executive Director IFOAM - Organics International und Maria Heubuch, Bündnis 90/Die Grünen, ehemals Mitglied des Europäischen Parlaments, werden wichtige Impulse beitragen.

Partner der Tagung ist IFOAM Organics

>> weitere Informationen

IV. World Organic Forum, 11.-13.03.2020

Mittwoch, 11.03.2020 bis Freitag, 13.03.2020

Localizing SDGs –Creating a Network of Sustainable Development Goal Regions

The World Organic Forum 2020 focuses on the local implementation of Agenda 2030 with its 17 Sustainable Development Goals (SDGs) for a just and sustainable world. Thematically, the focus is on the SDG goals "Eradication of poverty" (SDG1), "Food security" (SDG2), "Sustainable consumption and production" (SDG12) and "Climate protection measures" (SDG13).

How can these goals be successfully implemented in rural regions through a bottom-up movement?  Which building blocks do the SDGs offer for regional planning? These and other questions will be discussed with representatives from politics, research, business, and civil society from countries of the North and the South. Together, we want to learn about examples that show how regions are moving towards local implementation of SDGs and how the local and global levels are interlinked in rural areas. The conference will provide space to get to know lighthouse projects and to develop and discuss quality criteria for "SDG model regions".

The World Organic Forum 2020 is the starting signal for new cooperations to promote the regional implementation of SDGs and their exchange worldwide. The aim is to establish an international network of SDG regions. A broad number of regional initiatives from Germany and abroad will participate. The opening speech will be held by the honorary president of the Club of Rome, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, other prominent speakers such as Dr. Hans Herren, lead author of the World Agriculture Report, President Millennium Institute, Washington; Founder and President Biovision Foundation, Zurich, José Graziano da Silva, Former director-general of the Food and Agriculture Organization (FAO), Prof. Dr. Antonio Andrioli, vice-president Universidade Federal da Fronteira Sul, Brasil; Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, member of the supervisory board oft he World Future Council Louise Luttikholt, Executive Director IFOAM - Organics International and Maria Heubuch, Bündnis 90/Die Grünen, former Member of the European Parliament, will contribute important impulses.

 

 

 

 

"Wir haben es satt"-Demo, Berlin 2018


IGW Berlin 2018

"Wir haben es satt"-Demo, Berlin 20.1.18

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